Herzlich willkommen auf der Homepage der Sekundarschule Zörbig!

 

Demografie-Preis SA 2014

 

 

Wir freuen uns, dass Sie einen Moment Zeit gefunden haben,

um sich über uns zu informieren!

 

 

 

März 2015, Januar 2017

 

KUBIS-Projektschule 2014-2018

 

 

Heimatorte unserer Schüler

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2019

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ab 2018

 

 

Aktualisierung: 21.01.2026, 08:05

Diese Website wurde bisher von Nutzern besucht

 

Idee und Layout: Christel Schmidt                                                    Aktualisierung: Tamara Danielzik

Liebe Schüler,

ihr habt Lust, euch kreativ auszudrücken und gemeinsam mit anderen auf der Bühne zu stehen?
Dann macht mit in unserer Tanz- oder Theater-AG! Egal ob Anfänger oder Profi – bei uns sind alle willkommen. Kommt vorbei und entdeckt euer Talent!
Tanz AG, ab Mittwoch, 14. Januar, 7.Stunde in der Turnhalle Grünstraße (kleine Halle)
Theater AG, ab Montag, 09. Februar, 7. Stunde Raum 11
Bei Fragen sprecht uns gerne an.


Frau Heit, Herr Bartsch und Frau Danielzik

Schneesportlager 2026 – "Weil Schneesport is des leiwandste, wos ma si nur vurstelln koann"

Die Vorfreude war kaum zu übertreffen: Für 30 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zörbig begann am Samstag, den 10. Januar 2026, ein ganz besonderes Abenteuer. Trotz des winterlichen Schneechaos in Mitteldeutschland starteten wir gemeinsam mit unserem langjährigen, vertrauten und äußerst zuverlässigen Reiseunternehmen Rausch Reisen in Richtung Österreich – genauer gesagt nach Tirol.


Eine Woche lang werden unsere Schülerinnen und Schüler im Skigebiet Glungezer bei Innsbruck im Ski- und Snowboardfahren ausgebildet. Das Skigebiet überzeugt durch hervorragend präparierte, breite Pisten, ideale Bedingungen für Anfänger und Fortgeschrittene sowie durch seine sonnige Lage hoch über dem Inntal. Der beeindruckende Panoramablick auf Innsbruck, die Nordkette und die umliegende Tiroler Bergwelt sorgte täglich für Begeisterung.

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Die Schneesportfahrt war eine Kooperationsfahrt mit dem Ludwigsgymnasium Köthen, der Sekundarschule Gröbzig sowie unserer Schule. Die Anreise gestaltete sich aufgrund der ungewohnten Schneeverhältnisse auf den Autobahnen nicht ganz einfach. Umso größer war die Freude, als wir wohlbehalten ankamen und von einer traumhaft verschneiten Alpenlandschaft empfangen wurden – für viele Schülerinnen und Schüler der erste Kontakt mit dieser beeindruckenden Bergwelt.


Unser Ziel war das 4-Sterne-Hotel Jägerhof in Kolsassberg, in dem wir wie immer herzlich aufgenommen wurden. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Hotelteam, allen voran den stets freundlichen Bedienungen sowie der Chefin Gerda, die jederzeit ein offenes Ohr hatte und mit viel Herzlichkeit dafür sorgte, dass sich alle rundum wohlfühlten.


Begleitet wurde die Gruppe von zwei Lehrkräften und drei engagierten Betreuern. Besonders hervorzuheben ist, dass sich die Betreuer für diese Fahrt extra Urlaub nahmen und die Reise sogar selbst finanzierten – ein außergewöhnliches Engagement, das in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich ist und höchsten Respekt verdient.


Am Sonntag startete für alle der erste Tag auf der Piste. Bei den Skifahrern standen zunächst die Grundfertigkeiten im Mittelpunkt: sicheres Gleiten, Bremsen im Pizza-Stil sowie erste Pflugkurven. Parallel dazu sammelten auch unsere Snowboarder ihre ersten Erfahrungen im Schnee. Mit viel Fleiß, Ausdauer und Motivation wurde intensiv am Zauberteppich geübt, an Balance und Grundposition gearbeitet und bereits früh sichtbare Fortschritte erzielt.


Im Laufe der Woche steigerten sich sowohl die Skifahrer als auch die Snowboarder enorm. Viele Schülerinnen und Schüler bewältigten nicht nur sicher blaue und rote Pisten, sondern konnten vor allem ihre Technik deutlich verbessern. Schritt für Schritt gelang der Abbau des Pfluges, bis hin zum sauberen parallelen Skifahren. Unsere fortgeschrittenen Fahrer schafften sogar den Sprung zum Carven, also dem kontrollierten Fahren auf den Kanten der Ski, und stellten ihr Können beim Üben im Steilhang eindrucksvoll unter Beweis. Auch die Snowboarder gewannen zunehmend Sicherheit und Selbstvertrauen.

2026_(2).jpegEin absoluter Höhepunkt der Woche war der Gipfelsturm auf den 2300 Meter hohen Schartenkogel. Ganze acht von zehn Anfängern schafften es bis ganz nach oben – so viele wie noch nie zuvor. Der Eintrag ins Gipfelbuch, das gemeinsame Verweilen am Gipfelkreuz und der atemberaubende Ausblick bis nach Innsbruck, auf die Nordkette und in die umliegenden Täler sorgten für unvergessliche Momente und viele Gänsehautaugenblicke.



Auch abseits der Pisten wurde der Gemeinschaft viel Raum gegeben. Am Mittwoch, passend zum Bergfest, fand die traditionelle Ski- und Snowboardtaufe statt. Dabei ließ es sich sogar der Yeti vom Glungezer nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen – ein besonderes Erlebnis mit Tradition. Der Yeti erscheint jedoch nur, wenn die Gruppe außergewöhnlich gut funktioniert, was einmal mehr den starken Zusammenhalt, den Respekt und die Disziplin unserer Schülerinnen und Schüler unter Beweis stellte.


Bis zum Ende der Woche waren alle hochmotiviert und konnten sich deutlich steigern. Jeder einzelne schaffte es, blaue Pisten inklusive Liftfahren sicher zu bewältigen. Viele entwickelten sich innerhalb von nur vier Skitagen zu echten Pistenhelden – sowohl auf Skiern als auch auf dem Snowboard. Stolz, Dankbarkeit und große Freude über das Erreichte waren allen ins Gesicht geschrieben.


Am Ende blicken wir zurück auf eine unvergessliche Woche voller sportlicher Erfolge, beeindruckender Naturerlebnisse und wertvoller gemeinsamer Erfahrungen – und das Wichtigste: ohne Verletzungen.


Ein ganz besonders herzliches Dankeschön gilt Rausch Reisen für die hervorragende Organisation, die sichere und entspannte An- und Abreise sowie die jederzeit hilfsbereite Unterstützung vor Ort. Ob bei kleinen oder großen Anliegen – das Team hatte immer ein offenes Ohr, überzeugte durch Kompetenz, Verlässlichkeit und Flexibilität und versuchte stets, das Beste aus jeder Situation herauszuholen. Nicht zuletzt sorgte der Partyspaß im Bus für beste Stimmung und rundete das Reiseerlebnis perfekt ab – so macht Reisen wirklich Spaß!


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Ein ebenso großer Dank geht an unsere Betreuer für ihr außergewöhnliches Engagement. Nicht zuletzt danken wir unseren Schülerinnen und Schülern, die diese Fahrt mit Motivation, Ehrgeiz, Respekt und Disziplin zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.


Mit Abstand die beste Schneesportfahrt seit Jahren!


Ski & Berg heil!


Denis Liedke, Bilder privat

 

Grundschulverbund und Sekundarschule Zörbig feiern gemeinsames Weihnachtskonzert in voll besetzter Kirche

In der bis auf den letzten Platz gefüllten Evangelischen Kirche fand am 10. Dezember das mittlerweile dritte gemeinsame Weihnachtskonzert des Grundschulverbunds und der Sekundarschule statt. Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm, das von den jüngsten bis zu den ältesten Schülern mit viel Engagement und Kreativität gestaltet wurde.


Die Grundschule eröffnete den Abend mit einem liebevoll inszenierten Theaterstück: Fleißige Wichtel versuchten darin, den Weihnachtsmann davon zu überzeugen, nicht nur High-Tech-Geschenke zu verteilen, sondern auch an die kleinen, besonderen Wünsche der Kinder zu denken. Die jungen Schauspieler begeisterten das Publikum mit viel Charme und Spielfreude.
Im Anschluss verzauberten die Grundschüler mit ihrem Tanz und bunten Tüchern das Publikum.
Während des Songs „Lichterkinder“ erhoben sich im Publikum unzählige bunte Knicklichter. Die Kirche erstrahlte in einem warmen, magischen Licht, das alle Anwesenden miteinander verband. Für einen Moment schien es, als würde ein leuchtendes Band der Hoffnung und Freude durch den Raum ziehen – ein bewegender Augenblick, der die Herzen von Kindern, Eltern und Lehrern gleichermaßen berührte.


whatsapp_image_2025_12_17_at_09.35.07.jpegDie Sekundarschule setzte das Programm mit ihrer Schulband „Lifve“ fort. Diese hatte offenbar zu oft im Buch „100 Ausreden für Schulbands, die keine Lust auf Weihnachtslieder haben“ geblättert und sorgte so für lustige und mitreißende musikalische Highlights.

Die Theater-AG „...Und Action!“ überzeugte nicht nur mit einem modernen Krippenspiel in Jugendsprache, das für viele Lacher sorgte, sondern auch mit einer berührenden

Inszenierung des „wahren Weihnachtswunders“.


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Für einen weiteren Höhepunkt sorgte die Lehrerband, die mit einer eigenen Version von „Snowman“ das Publikum begeisterte.
Den krönenden Abschluss bildete die Tanz-AG „Sek und Step“ der Sekundarschule, die mit einer aufwendigen Choreografie und beeindruckendem tänzerischen Niveau das Publikum zu begeistertem Applaus hinriss.


Abgerundet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Abschiedslied, bei dem alle Mitwirkenden und das Publikum noch einmal vereint die festliche Stimmung genossen. Im Anschluss wurden insgesamt 840 Euro an Spenden gesammelt. Die Grundschule wird ihren Anteil an das Kinderhospiz weitergeben, um schwerkranken Kindern und ihren Familien Hoffnung und Unterstützung zu schenken.
Die Sekundarschule verwendet ihren Teil der Spenden, um Bäume zu kaufen, die von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Jugendwaldlagers eigenhändig gepflanzt werden. Bereits im dritten Jahr in Folge engagieren sich die Jugendlichen so für die Wiederaufforstung des Harzes. Es ist ein besonderes Gefühl, zu wissen, dass sie mit ihren eigenen Händen einen neuen Wald entstehen lassen – einen Wald, der wachsen und gedeihen wird. Vielleicht werden einige von ihnen in einigen Jahren mit ihren eigenen Kindern durch diesen Wald spazieren, unter den Bäumen, die sie selbst gepflanzt haben. So bleibt ihr Einsatz nicht nur ein Beitrag für die Natur, sondern auch ein bleibendes Geschenk an kommende Generationen. Dieses Engagement zeigt eindrucksvoll, wie die Schulgemeinschaft Verantwortung übernimmt und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft sorgt.


img_20251211_wa0019.jpgBereits am Wochenende zuvor hatte die Theater-AG und die Band der Sekundarschule auf der Zörbiger Schlossweihnacht für Begeisterung und Bewunderung gesorgt. Mit ihrem hohen künstlerischen Niveau und ihrer mitreißenden Darbietung begeisterten sie das Publikum und machten Lust auf das große Konzert in der Kirche.


Wir danken allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihren Einsatz sowie den Lehrkräften, die das Konzert mit viel Engagement ermöglichten. Ein besonderer Dank gilt unserer Schulleitungen, die kulturelle Projekte wie dieses stets tatkräftig unterstützen.
Das Weihnachtskonzert zeigte einmal mehr, wie Musik, Theater und Tanz Menschen zusammenbringen und für unvergessliche Momente sorgen können.


(Tamara Danielzik, Pädagogische Mitarbeiterin)

Jugendwaldlager der Klasse 9A – „Home is where your Harz is!"

Auch in diesem Jahr hieß es für die neunten Klassen unserer Schule: Auf ins traditionelle Jugendwaldlager nach Drei Annen im wunderschönen Oberharz! Ziel des Camps ist es, Natur hautnah zu erleben und einen Beitrag zur nachhaltigen Bildung im Harzer Wald zu leisten.

Zwar standen diesmal keine Baumpflanzaktionen auf dem Programm, doch die tatkräftige Arbeit im Wald und der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur bildeten weiterhin den Mittelpunkt der Woche.

Montag – Anreise & erste Erlebnisse im Harz

Mit dem Zug ging es zunächst nach Wernigerode, am Fuße des Brockens gelegen. Gegen Mittag erreichte die Klasse das Jugendwaldlager und stärkte sich beim gemeinsamen Mittagessen.

Am Nachmittag stand trotz eher bescheidenen Wetters eine Wanderung zum Ottofelsen auf dem Programm – frische Harzluft inklusive.

Den Abend ließ die Gruppe sportlich ausklingen: Ein kleines, aber feines Tischtennisturnier sorgte für gute Stimmung.


Dienstag – Erster Einsatz im Wald & Weihnachtsmarkt-Zauber

Der Dienstag begann mit dem ersten großen Waldarbeitseinsatz. Die Klasse wurde in drei Gruppen à 6–7 Personen eingeteilt und arbeitete bis zum Mittag konzentriert im Wald.

Am Nachmittag wartete ein echtes Highlight: Ein Besuch des Wernigeröder Weihnachtsmarkts in der „bunten Stadt am Brocken". Glühenduft (für die Erwachsenen), Lichterglanz und eine zauberhafte Atmosphäre ließen den Tag stimmungsvoll ausklingen.


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Mittwoch – Arbeit, Sport und Netflix

Nach der gewohnten Arbeit am Vormittag wurde es sportlich. Mit dem Bus ging es nach Braunlage in die Eishalle. Dort wurden aus wackeligen Anfängern erstaunlich schnell elegante Fortgeschrittene – jede Menge Spaß, Ausdauer und ein paar beeindruckende Drehungen inklusive.

Am Abend folgte ein gemütlicher Netflix-Abend im Lager. Nach so viel Bewegung war das genau die richtige Erholung.


Donnerstag – Ein unvergesslicher Tag im Oberharz

Der Donnerstag wird der Klasse 9A wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

Nach der Waldarbeit am Vormittag und einem Besuch im Nationalpark-Haus für einige Schülerinnen und Schüler stand am Nachmittag die größte Herausforderung der Woche an: der steile Aufstieg über das Eckerloch hinauf zum höchsten Berg Sachsen-Anhalts – dem legendären Brocken.

Getreu dem Motto:

„Müde Beine, viele Steine, Sicht feine – Heinrich Heine."

Einige der Schülerinnen und Schüler erreichten den Gipfel bereits nach beeindruckenden 1 Stunde und 11 Minuten. Andere kämpften sich tapfer mit Unterstützung ihres Klassenlehrers durch Matsch, verlorene Schuhe und eine unbeabsichtigte „Badeeinlage" nach oben. Doch der Lohn war einmalig: ein atemberaubender Sonnenuntergang auf dem Brocken.

Doch damit nicht genug: Auf dem Rückweg sah die Klasse etwas, das einem kleinen Naturwunder glich – eine Luchsmutter mit vier Jungtieren! Diese seltene Begegnung gleicht einem Lottogewinn, denn Luchse wurden im Harz erst vor rund 25 Jahren wieder angesiedelt.


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Am Abend rundete ein gemeinsames Abschlussgrillen mit Lagerfeuerromantik diesen außergewöhnlichen Tag ab.


Freitag – Abschied & Dankeschön

Am letzten Tag hieß es Aufräumen, die Stuben reinigen und Abschied nehmen vom Team des Jugendwaldlagers.

Die Klasse 9A möchte sich herzlich bedanken – insbesondere bei

Herrn Wache, Herrn Krug und Herrn Scharun,

dem gesamten Team des Jugendwaldlagers, dem Küchenpersonal sowie Frau Danielzik für die Begleitung.

Alle haben dazu beigetragen, diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Fazit

Eine Woche voller Waldarbeit, Naturerlebnisse, Sport, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente liegt hinter der Klasse 9A.

In diesem Sinne: „Follow your Harz!"


Denis Liedke

Sarah lässt die Harry-Potter-Welt lebendig werden

Beim Vorlesewettbewerb 2025 wetteiferten an der Sekundarschule Zörbig am 28. November so viele Mädchen und Jungen um Sieg und Platzierungen wie selten zuvor. Gewinnerin Sarah Marie Richter begeisterte die Jury und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit ihrer Interpretation von „Harry Potter“.


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Dass Bücher Spaß machen, braucht man diesen Mädchen und Jungen der Sekundarschule Zörbig nicht zu erklären. Sie wetteiferten um Sieg und Platzierungen im Vorlesewettbewerb 2025.

Teenager lesen keine Bücher? Von wegen! Beim Vorlesewettbewerb an der Sekundarschule Zörbig bewiesen 13 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler mit ihren leidenschaftlichen Vorträgen, dass Bücher auch in ihrem Alltag einen festen Platz haben.

 

 

Gewinnerin Sarah Marie Richter erweckte die Welt von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zum Leben, indem sie nicht nur den drei Haupthelden Harry, Hermine und Ron beim Vorlesen eigene Stimmen verlieh und die Stimmung der von ihr ausgewählten Szene für ihr Publikum greifbar machte. Die Jury, die aus drei Schülern der 7. Klasse und zwei Lehrern bestand, sah Sarah am Ende mit 121 von 125 möglichen Punkten vorn. Auch die Mitbewerberinnen und Mitbewerber um die Vorlesekrone feierten die Siegerin nach ihrem Vortrag mit extra langem Beifall. Sarah wird die Schule 2026 beim Kreiswettbewerb vertreten.

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Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen entspann sich um die Plätze 2 bis 4. Rico Kuschel aus der 6b sicherte sich den silbernen Platz mit 98 Punkten für eine anspruchsvolle Passage aus „Percy Jackson: Im Banne des Zyklopen“, einem Fantasyroman, mit dem der Vorleser seine Zuhörer in die griechische Götterwelt entführte. Sein Klassenkamerad Piet Darguß brachte Klein und Groß zum Schmunzeln mit einem Abschnitt aus „Flips – Ein Wollschwein legt los“ und wurde dafür mit 94 Punkten und Platz 3 belohnt. Nur einen Punkt dahinter folgten Melina Lerch aus der 6a und Nico Schleif aus der 6b, die sich den 4. Platz teilten.
Alle 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich im Unterricht mit Buchvorstellungen vor ihren Klassen auf diesen Tag vorbereitet. Vor dem Wettbewerb entschieden sich manche kurzfristig für ein anderes, noch spannenderes Buch, das sie in der Bibliothek entdeckt hatten, oder wählten eine noch packendere Stelle für ihren Vortrag. Das Spektrum der vorgestellten Werke reichte vom Fanatsyroman bis zum Kinderkrimi, von der Pferdeerzählung bis zur Dinogeschichte. Trotz mancher Aufregung und etwas Lampenfieber steigerten sich alle Vorleser gegenüber den guten und sehr guten „Trainingsleistungen“ zu ihrem „Saisonhöhepunkt“ 2025 nochmals deutlich. Zumal neben dem vorbereiteten Text eine zweite Passage aus einem Überraschungsbuch ganz ohne Vorbereitung zu präsentieren war. Auch diese Aufgabe meisterten alle mit Bravour.
Der Vorlesewettbewerb wurde 1959 ins Leben gerufen. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert ihn in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Kinder der sechsten Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr daran.


F. Pollack

Besuch der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025

In der ersten Herbstferienwoche fuhren 9 Schülerinnen, PM Frau Wild und der Schulsozialarbeiter Herr Bartsch von der Sekundarschule Zörbig nach Chemnitz (Sachsen).
Bei herrlichem Herbstwetter besuchten wir die Augustusburg, bei Chemnitz. Von der Geschichte des Motorradbaues, über die Schlossgeschichte, bis hin zum neuen Kutschenmuseum konnten sich die Schülerinnen informieren und schon einiges an sächsischer Geschichte erfahren.


Am zweiten Tag begaben wir uns nach Annaberg-Buchholz. Dort besuchten wir die große Stadtkirche, mit ihrem berühmten Bergmannsaltar und bestiegen den Turm. Von hier oben hatten wir eine schöne Aussicht auf das Erzgebirge, bis hin zum Fichtelberg.
Weiter ging es im „Gößner“, einem Silberbergwerk mitten in der Stadt, das über 500 Jahre unentdeckt, im wahrsten Sinne des Wortes, unter Annaberg-Buchholz, ruhte. Hier lernten wir etwas über den Bergbau im Erzgebirge und besichtigten den Besucherstollen, ca. 28m unter der Erde. Am Abend startete ein Marathon-Tischtennisturnier, bei dem alle sehr viel Freude hatten.

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Am Mittwoch ging es zu Fuß durch die Stadt.
Wir besuchten das Industriemuseum und erlebten sächsische Industrie und Kulturgeschichte hautnah. Angefangen vom Fahrzeugbau, Textilindustriegeschichte, Bergbaugeschichte, Fitherstellung und einem Blick in die Zukunft der Stadt Chemnitz, war alles dabei und sehr interessant.
Spielemuseum, Karl-Marx-Denkmal, roter Turm und Küchwald waren weitere Ziele.
Nach der Form des roten Turmes, wurde in den Anfangsjahren von Fit auch die Fitflasche nachgebildet.

In Chemnitz, von Chemikern 1954/55 erfunden, wurde es zum Welterfolg. 1967 verlegte das Werk die Produktion nach Hirschfelde, im Zittauer Gebirge. Neben Dampflokomotiven, Textilmaschinen, Automobile und Fahrräder der Marke „Diamant“, gab es noch vieles mehr zu entdecken und auch auszuprobieren.


whatsapp_bild_2025_12_04_um_09.22.44_54e9d24b.jpgIm Küchwald besuchten wir das Kosmonauten- Zentrum.
Am letzten Abend fand ein zünftiges Tischtennisspiel statt.


Die Tage in und um Chemnitz waren schön und erlebnisreich. Gut, dass solche Angebote und Unternehmungen, durch die Schulsozialarbeit gestaltet und gefördert werden.


Norbert Bartsch (Schulsozialarbeiter)

Erasmus+ Fahrt nach Estland

Im November fuhren 17 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 gemeinsam mit zwei Kolleginnen nach Estland .
Früh am Morgen startete unsere Reise mit dem Busunternehmen Rausch, welches uns sicher 3400 km durch fünf Länder gefahren hat.
Nach einer Zwischenübernachtung in Polen erreichten wir schließlich unser Ziel: eine kleine Stadt im ländlichen Estland.

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Schon am Begrüßungsabend in unserer estnischen Partnerschule wurden wir herzlich empfangen. Doch was uns dort erwartete, hat uns ehrlich sprachlos gemacht. Die Schule ist ein Ort voller Möglichkeiten: eine eigene Bühne, ein Tanzsaal, ein moderner Fitnessraum, voll ausgestattete Labore, Technik- und Hauswirtschaftsräume – und sogar eine Sauna. Für alle Schülerinnen und Schüler gibt es kostenloses Mittagessen und Schulmaterialien.
Wir konnten kaum glauben, wie viel hier in die Bildung investiert wird. Im Unterricht durften wir an hochmodernen Computern mit Touchscreen eine eigene 3D-Animation erstellen – für uns in Deutschland undenkbar. Es war ein seltsames Gefühl: Einerseits haben wir uns für unsere estnischen Freunde gefreut, andererseits hat es uns traurig und nachdenklich gemacht, wie groß die Unterschiede zu unserem eigenen Schulalltag sind.
Wir wussten ehrlich gesagt nicht, wie wir unseren Schülern erklären sollen, warum solche Möglichkeiten bei uns fehlen.

Diese Erfahrung hat uns tief bewegt und uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich für bessere Bildungschancen einzusetzen.


img_20251118_112938.jpgEin weiteres Highlight war unser Tagesausflug nach Tallinn. Die Hauptstadt Estlands wirkte auf uns wie eine Stadt aus dem Märchen. Besonders schön: Die Führung übernahmen Schülerinnen und Schüler eines Deutschkurses einer Tallinner Schule – so konnten wir die Stadt aus der Sicht Gleichaltriger erleben. Am Nachmittag besuchten wir eine Freizeitscheune, in der wir mit VR-Brillen spannende Abenteuer erleben konnten – ein echtes Erlebnis für alle!


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Am Freitagmorgen traten wir die Rückreise an. Der Abschied fiel uns schwer, denn durch diesen Austausch sind tiefe Freundschaften entstanden. Wir haben viele Einblicke in das Leben in einem anderen europäischen Land gewonnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt und freuen uns, dass der Kontakt über Social Media weiter bestehen bleibt.


Diese Erasmus+ Fahrt war für uns alle eine unvergessliche Erfahrung, die unseren Horizont erweitert und neue Freundschaften ermöglicht hat.

 

T. Danielzik (Pädagogische Mitarbeiterin)

Bandlagertage der Schulband – Ein Rückblick


Vom 3. bis 5. September befand sich unsere Schulband Lifve wieder im alljährlichen, traditionellen Bandcamp.
In Schlaitz, im Vereinshaus der „Muldesegeler e.V.“ fanden wir ideale Bedingungen für die Probearbeiten.
Übernachtet wurde in den gemütlichen Wanderhütten auf dem nahegelegenen Campingplatz – direkt am See, wo wir nach Herzenslust musizieren konnten, ohne jemanden zu stören.
Begleitet und angeleitet wurden die Bandmitglieder von Herrn Bartsch und Frau Rudolf. Neben dem Einstudieren von zwei neuen Songs standen auch die bereits bekannten Stücke auf dem Probenplan. Besonders wichtig war uns, die Bandgemeinschaft zu stärken und unsere neuen Mitglieder aus der 6. Klasse herzlich in die Gruppe zu integrieren.
Denn: Eine gute Gemeinschaft ist die beste Grundlage für gelungene Musik!
Für das leibliche Wohl sorgte Herr Bartsch, sodass niemand hungrig bleiben musste. Die Abende verbrachten wir in fröhlicher Runde am Lagerfeuer.
Ein besonderes Highlight war die traditionelle „Geisterstunde“, bei der unsere neuen Bandmitglieder feierlich in die Band aufgenommen wurden.


72a4d726_8061_497d_b555_894a77731857.jpgDen krönenden Abschluss bildete unser Konzert am Freitagabend, zu dem Eltern, Lehrkräfte und auch ehemalige Bandmitglieder herzlich eingeladen waren. In diesem Jahr durften wir zudem Thomas Lapschanski, einen bekannten Liedermacher, begrüßen. Er lud unsere Band zu seinem Konzert in Zörbig ein und sammelte dort Spenden zur Unterstützung unserer Bandarbeit – eine große Hilfe, da die Kosten für das Bandlager und das benötigte Material nicht unerheblich sind.
Besonders freuen wir uns, dass zwei unserer Musikerinnen (Bass und Schlagzeug) von Thomas Lapschanski eingeladen wurden, ihn am 12.10.2025 beim Benefizkonzert zum Internationalen Hospiztag in Dessau musikalisch zu begleiten.

Die intensiven Probentage waren zwar anstrengend, aber sie haben sich gelohnt. Wir wissen, wofür wir üben, und freuen uns auf jede Veranstaltung, die wir mit unserer Musik bereichern dürfen.
Für die Schulband


Norbert Bartsch, Schulsozialarbeiter

Siegerehrung beim Schulwettbewerb „blau-weiße Geschichte(n)“:
Schüler der Sekundarschule Zörbig ausgezeichnet!

Am Dienstag, dem 9. September 2025, fand um 15:00 Uhr in der Wobau-Galerie in Magdeburg die feierliche Siegerehrung des Schulwettbewerbs „blau-weiße Geschichte(n)“ statt. Eingeladen waren auch sechs Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zörbig, die mit ihren kreativen Beiträgen rund um den 1. FC Magdeburg die Jury überzeugten.

Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen waren dazu aufgerufen, sich in Form von Texten, Bildern oder anderen kreativen Handlungsprodukten mit dem Verein, seiner Historie und seinem Einfluss auf die Menschen auseinanderzusetzen.

Besonders feierlich wurde die Siegerehrung durch die Anwesenheit prominenter Gäste: Fußball-Legende Martin Hoffmann, Europapokalsieger von 1974 mit dem FCM und Olympiasieger für die DDR, nahm ebenso teil wie Dr. Jörg Biastoch, der Präsident des 1. FC Magdeburg sowie der Stadionsprecher des Vereins. Ihre Anwesenheit würdigte nicht nur die Bedeutung des Wettbewerbs, sondern verlieh der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre.

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Ein Höhepunkt der Veranstaltung war auch der Rückblick auf die Ursprünge des Fußballs in Deutschland. In diesem Zusammenhang wurde Herr Konrad Koch zitiert – jener Pädagoge, der den Fußballsport im 19. Jahrhundert erstmals in deutschen Schulen einführte. Sein berühmter Satz:

„Fußball ist mehr als ein Spiel – er ist eine Schule des Lebens.“
- Konrad Koch -

unterstrich eindrucksvoll, wie sehr Sport und Bildung miteinander verbunden sind – und wie wertvoll schulische Projekte für junge Menschen sein können.
Die Vielzahl der eingereichten Arbeiten beeindruckte durch Originalität, Tiefgang und ein bemerkenswertes Maß an Kreativität. Um diesen Leistungen einen würdigen Rahmen zu geben, wurden die besten Beiträge in einer eigens konzipierten Ausstellung präsentiert. Diese wurde bereits im Juni 2025 eröffnet und ist seither in den Räumen des 1. FC Magdeburg zu sehen.

Auch das Handlungsprodukt unserer Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zörbig ist Teil dieser Ausstellung – eine besondere Auszeichnung und sichtbare Anerkennung ihrer Arbeit. Die Präsentation unterstreicht die Bedeutung schulischer Projekte im kulturellen und gesellschaftlichen Kontext.

Unsere Arbeit wurde im Rahmen der Veranstaltung noch einmal besonders hervorgehoben, da sie sich mit einem sehr ernsten und bewegenden Thema beschäftigte: dem Tod des FCM Fans Hannes Schindler, der nach einer Auseinandersetzung mit gegnerischen Fans ums Leben kam. Die Todesumstände sind bis heute ungeklärt.


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Dabei ging es uns nicht darum Werbung für einen ganz bestimmten Fußballverein zu machen oder Schülerinnen und Schüler für den 1. FC Magdeburg zu gewinnen. Unser Ziel war ein klares, unmissverständliches Statement: Mit dem Tod von Hannes wurde eine absolute Grenze überschritten. Fußball soll verbinden, nicht spalten. Leidenschaft darf niemals in Hass und Gewalt umschlagen. Was als emotionale Fußballrivalität begann, entwickelte sich zu einer Spirale der Gewalt, die in einer Katastrophe endete – mit dem Tod eines jungen Menschen.

Zurück bleiben eine Mutter und ein Vater, die jeden Abend um ihren Sohn trauern. Ein Bruder, der plötzlich allein ist. Freunde und Kumpel, die eine Lücke spüren, die nicht mehr zu füllen ist.

In unserem Beitrag haben wir die Tragödie nicht nur aufgearbeitet, sondern eine Botschaft formuliert, die über diesen einen Fall hinausgeht:
Niemand darf wegen seiner Vereinsliebe sterben! Niemand!
Niemals mehr soll eine Mutter um ihren verstorbenen Sohn weinen, nur weil er Fußballfan ist!

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Möge so etwas nie wieder geschehen. Möge man Hannes für immer in Erinnerung behalten!

Die Teilnahme an der Siegerehrung war für unsere Schülerinnen und Schüler ein tolles Erlebnis – und eine wichtige Gelegenheit, sich mit einem bedeutenden gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Wir gratulieren herzlich und sind stolz auf die engagierte und tief berührende Arbeit unseres Teams!


(Denis Liedke)

Erasmus+ Schüleraustausch – Estland – Deutschland (Zörbig)

Im Rahmen des Erasmus+ Programms fand im August ein ganz besonderer Schüleraustausch zwischen unserer Sekundarschule Zörbig und der estnischen Partnerschule Polva Kool, statt. Schon bei der Ankunft der 18 estnischen Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen mit dem Bus nach Deutschland reisten, lag eine spürbare Aufregung und Vorfreude in der Luft.
Untergebracht waren unsere Gäste in der Jugendherberge. Um das Miteinander von Anfang an zu stärken, übernachteten auch acht unserer Schülerinnen und Schüler dort gemeinsam mit ihnen. Schon in den ersten Stunden entstanden die ersten Gespräche, gemeinsames Lachen und das Gefühl, dass hier etwas ganz Besonderes beginnt.


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Das abwechslungsreiche Programm bot zahlreiche Möglichkeiten, die Region kennenzulernen und gemeinsam Neues zu entdecken. Ein Höhepunkt war der Ausflug nach Wittenberg, wo die Gruppe auf den Spuren Martin Luthers wandelte und die historische Altstadt erkundete. Ebenso beeindruckend war der Besuch des Wörlitzer Parks, der mit seiner einzigartigen Gartenkunst und den malerischen Landschaften begeisterte. Bei all diesen Erlebnissen wuchsen die Jugendlichen immer mehr zusammen – aus Fremden wurden Freunde, die gemeinsam lachten, staunten und sich gegenseitig unterstützten.
Ein besonderes Erlebnis stellte die Führung im Bauhaus Dessau dar. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass das Bauhaus weit mehr als nur Architektur bedeutet. Die interaktive Gestaltung der Führung ermöglichte es den Jugendlichen, die Ideen des Bauhauses hautnah zu erleben.
Am Mittwoch stand ein ganz besonderer Tag auf dem Programm: Am Vormittag nahmen die estnischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren deutschen Gastgebern am Unterricht teil. So konnten sie den deutschen Schulalltag hautnah erleben und sich aktiv einbringen. Für viele war es spannend zu sehen, wie ähnlich und doch unterschiedlich Schule in den beiden Ländern ablaufen kann.
screenshot_2025_09_03_1.pngAnschließend zeigten unsere deutschen Schüler ihren estnischen Gästen ihre Heimatstadt Zörbig. Besonders gefreut haben wir uns, unseren Bürgermeister Matthias Egert in der Schule begrüßen zu dürfen, den die Schüler beider Nationen mit vielen interessanten Fragen löchern konnten. Im Anschluss daran wurden bei Kaffee und Kuchen landestypische Gastgeschenke ausgetauscht, was für eine besonders herzliche und freundschaftliche Atmosphäre sorgte.

Doch der Tag war damit noch lange nicht zu Ende: Am Abend fand ein kleines Schulfest in der Gaststätte Priesdorf statt, das mit viel Herzblut vorbereitet wurde.
Die Tanz-AG, die Theater-AG und die Schulband präsentierten ihre Talente und luden alle zum Mitmachen ein. Beim gemeinsamen Tanzen, Singen und Lachen hatten alle ihren Spaß. Es war ein Fest der Freundschaft, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Neben den kulturellen und historischen Programmpunkten stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Besonders am Abend entwickelten sich beim gemeinsamen Volleyball- und Tischtennisspielen in der Jugendherberge enge freundschaftliche Beziehungen zwischen den deutschen und estnischen Jugendlichen. Die lockere Atmosphäre und der Spaß an den Spielen trugen dazu bei, Sprachbarrieren zu überwinden und neue Freundschaften zu schließen. Es wurde viel gelacht, gemeinsam Pläne für die Zukunft geschmiedet und so manche Telefonnummer ausgetauscht.
Die Woche verging wie im Flug und am Ende waren sich alle einig: Der Austausch war ein voller Erfolg. Es sind Freundschaften entstanden, die weit über die gemeinsame Zeit hinausreichen werden. Die Vorfreude auf den Gegenbesuch im November in Estland ist bereits jetzt riesengroß. Alle Teilnehmenden freuen sich darauf, die neuen Freunde wiederzusehen und gemeinsam weitere unvergessliche Erlebnisse zu sammeln. Denn eines ist sicher: Diese Freundschaften werden bleiben.

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Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch all unseren engagierten Kollegen, die mit Kuchenspenden, tatkräftiger Unterstützung beim Fahren, bei der Organisation und Durchführung der Programmpunkte sowie bei der Unterrichtsvorbereitung maßgeblich zum Gelingen dieser unvergesslichen Woche beigetragen haben. Ohne ihren Einsatz, ihre Hilfsbereitschaft und ihr Herzblut wäre dieser Austausch nicht möglich gewesen.


(Tamara Danielzik, Pädagogische Mitarbeiterin)

Sommerferien in der Slowakei

7 Schülerinnen der Sekundarschule Zörbig, Frau Danielzik (päd. Mitarbeiterin) und Herr Bartsch (Schulsozialarbeiter), starteten 8 Tage in das 860km entfernte Liptovsky Jan, in der Niederen Tatra.

Im Ferienhaus wurden wir sehr freundlich empfangen.
Die Berg-Tour am 1. Tag führte uns in die westliche Tatra, auf den Ziarsker Sattel, natürlich mit Pause in der Ziarska Chata.
So waren unsere gemeinsamen Tage geplant: Wandern, ausruhen, Baden und gemeinsamen Spaß am Lagerfeuer haben.

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Unsere zweite Bergtour führte uns in die Hohe Tatra zur Ziamkovskeho Chata im Mala Studena Dolina (kleine kalte Tal) und von dort aus zum Skalnade Pleso, unterhalb der Lomnitzspitze.
Auch eine dritte Bergtour, in der Niederen Tatra, auf den Chopok und weiter auf dem Pass zum Dumbier, die höchsten Berge der Niederen Tatra, nahmen wir in Angriff und es waren jedes Mal atemberaubende Ausblicke und herrliche Natur.


Wir besuchten auch die Dämenovskaer Freiheitshöhle (Tropfstein) und die Stadt Liptovsky Mikulas und Poprad, konnten wir kennenlernen.


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Eine Besonderheit hatte Herr Bartsch organisiert: diesmal stand Wildwasserrafting auf dem Plan. In zwei Bootsgruppen aufgeteilt, wurde es auf der Regattastrecke von Lipt. Mikulas richtig spannend. Fast zwei Stunden kämpften wir mit den Wellen und Wasser und unsere Guides gaben sich große Mühe, soviel Wasser wie möglich in die Boote zu bekommen und dann auch noch zu kentern.

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Ein großartiges Erlebnis, das mit Bogenschießen und Minigolf seinen Abschluss fand. Ein Dank an die slowakische Firma, die uns diesen Tag sponserte.
Wir besichtigten die größte europä

ische Burganlage, die Zipser Burg. Eine schöne und erlebnisreiche Woche in der Slowakei bleibt uns in Erinnerung und Danke für das Erlebte und die großzügige Busausleihe durch die Firma Jarski in Gröbzig.


(Norbert Bartsch - Schulsozialarbeit)

„Citius – Altius – Fortius" – Sportabzeichen-Sportfest der Sekundarschule Zörbig

„Schneller – Höher – Stärker" – so lautet das Motto der Olympischen Spiele: Citius – Altius – Fortius. Dieser Wahlspruch steht nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern vor allem für den Einsatz, die Fairness, den Ehrgeiz und den Teamgeist, die den Sport im besten Sinne ausmachen. Werte, die auch beim diesjährigen Sportabzeichen-Sportfest der Sekundarschule Zörbig am 15. August 2025 ganz klar spürbar waren.


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Bei sommerlichen Höchsttemperaturen versammelten sich über 300 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 auf dem Sportgelände des Zörbiger FC, um dort ihr Können in verschiedenen Leichtathletikdisziplinen unter Beweis zu stellen – mit dem Ziel, das Deutsche Sportabzeichen zu erlangen.
Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die sportliche Vielseitigkeit und überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit in vier Bereichen misst: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. In jeder dieser Kategorien kann je nach erreichter Leistung das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold vergeben werden.
Bei idealen Bedingungen für Leichtathletik gingen unsere Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement an den Start: Weitsprung, Sprint, Ballwurf und Ausdauerläufe wurden mit viel Einsatz und Motivation absolviert. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Klassenlehrkräften, die auch fleißig anfeuerten und motivierten. Die offizielle Auswertung der Leistungen und die Vergabe der Abzeichen wird in den kommenden Monaten erfolgen – wir sind gespannt!

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Ein solch umfangreiches Sportevent ist nur mit Teamarbeit und freiwilligem Engagement möglich – deshalb möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken:
Allen voran bei unseren ehemaligen Kolleginnen Frau Fähnrich und Frau Schulz, die uns auch in diesem Jahr mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite standen.
Ein großer Dank geht ebenso an unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler Laura R., Marlene S. und Oscar R., die sich extra Zeit genommen haben, um uns ehrenamtlich zu helfen. Auch Herrn Heit und Niklas B. danken wir herzlich für ihre wiederholte Unterstützung. Ob bei der Zeitnahme oder beim Auf- und Abbau ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!
Ein besonders herzlicher Dank gilt außerdem Frau Charlotte D., die uns im vierten Jahr in Folge freiwillig und mit viel Engagement unterstützte. Noch bevor sie ihre Lehramtsausbildung (Referendariat) am Gymnasium Carolinum Bernburg in den kommenden Wochen beginnt, hat sie sich bereit erklärt, mitzuhelfen und Teil unseres Teams zu sein. Wir wünschen ihr für diesen neuen Lebensabschnitt ganz viel Erfolg, Freude und Glück – und sagen danke für die tolle Zusammenarbeit!

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Das Sportfest hat einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn alle gemeinsam anpacken, sich gegenseitig motivieren und mit sportlichem Ehrgeiz ihre Ziele verfolgen – ganz im Sinne von:
„Citius – Altius – Fortius" – schneller, höher, stärker.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Sport frei im Namen der Sportlehrer der Sekundarschule Zörbig (Eicke, Liedke, Vaskovits)

Klassenfahrt der 8. Klassen der Sekundarschule Zörbig nach Garmisch-Partenkirchen – eine Woche voller Erlebnisse, Natur und Geschichte

 

Vom Montag den 05. Mai bis Donnerstag den 08.Mai 2025 unternahmen die 8A und 8B der Sekundarschule Zörbig eine eindrucksvolle Klassenfahrt in den Süden Deutschlands, genauer gesagt nach Garmisch-Partenkirchen in Bayern. Die Woche war geprägt von sportlichen Herausforderungen, spannender Geschichte, eindrucksvollen Naturschauspielen und jeder Menge Spaß in der Gemeinschaft.


Montag Anreise und Bayerische Landeshauptstadt erleben


Am Montagmorgen begann unsere Reise früh mit der Busfahrt in Richtung Süden. Trotz der langen Fahrt war die Stimmung von Anfang an ausgelassen und voller Vorfreude. Unser erstes Ziel war München, die bayerische Landeshauptstadt. Nach der Ankunft unternahmen wir eine kleine Stadttour zu Fuß, bei der wir einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Münchens kennenlernen durften. Besonders beeindruckend war das Neue Rathaus am Marienplatz mit seiner aufwendig gestalteten Fassade und dem weltberühmten Glockenspiel, das wir live erleben konnten.

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Ein weiteres Highlight war der Besuch im traditionsreichen

Hofbräuhaus, das mit seiner historischen Atmosphäre einen interessanten Einblick in die bayerische Kultur bot. Auch wenn es für uns Schüler natürlich kein Maß Bier gab, war es dennoch spannend, diesen bekannten Ort mit eigener Geschichte zu betreten. Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort und kamen am Abend in unserer Jugendherberge „Moun10" in Garmisch-Partenkirchen an – eine moderne Unterkunft mit Blick auf die umliegenden Alpen.


Dienstag Wandertag voller Natur, Geschichte und Ausdauer


Der Dienstag war ohne Zweifel einer der anstrengendsten, aber auch schönsten Tage der ganzen Fahrt. Gleich am Vormittag besichtigten wir das historische Olympia-Skistadion, das 1936 im Rahmen der Olympischen Winterspiele errichtet wurde. Heute ist es bekannt als Austragungsort des Neujahrsspringens der Vierschanzentournee und beeindruckte uns mit seiner Größe und der imposanten Sprungschanze. Danach starteten wir unsere Wanderung zur Partnachklamm – ein echtes Naturwunder.


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Die enge Schlucht wurde über Jahrtausende durch die Kraft des Wassers in den Felsen gegraben und bietet mit ihren rauschenden Wasserfällen, moosbewachsenen Steinen und dunklen Felstunneln ein spektakuläres Naturschauspiel. Viele von uns kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, so schön und gleichzeitig kraftvoll zeigte sich hier die Natur.
Doch damit war der Tag noch lange nicht zu Ende: Unsere Wanderung führte uns weiter bergauf zur Eckbauer-Alm. Dort angekommen ließen wir uns eine kleine Brotzeit schmecken oder ruhten uns aus. Für die besonders sportlichen und ausdauernden Schülerinnen und Schüler ging es im Anschluss zu Fuß den langen Weg zurück nach Garmisch – insgesamt fast 21 Kilometer an einem Tag! Diese Strecke forderte uns allen einiges ab, doch am Ende überwog der Stolz über das, was wir gemeinsam geschafft hatten.



Mittwoch – Bergwerk, Königsschloss und Bilderbuch-Natur


Am Mittwoch erwartete uns ein abwechslungsreiches und sehr lehrreiches Programm. Zunächst fuhren wir ins oberbayerische Peißenberg, wo wir ein Schaubergwerk besuchten. In voller Schutzkleidung mit Helm und Lampe stiegen wir hinab in die Stollen und erfuhren viel über die harte Arbeit der Bergleute früherer Zeiten, insbesondere im Kohleabbau. Das Leben unter Tage wurde durch die spannenden Erzählungen der Führer sehr greifbar und regte zum Nachdenken an. Anschließend ging es weiter nach Hohenschwangau, wo wir eines der berühmtesten Bauwerke Deutschlands besichtigten: Schloss Neuschwanstein. Das Märchenschloss von König Ludwig II., das als Vorlage für viele Disney-Schlösser diente, beeindruckte uns nicht nur durch seine märchenhafte Erscheinung, sondern auch durch die interessante Geschichte seines exzentrischen Erbauers. Den Abschluss des Tages bildete ein Ausflug zum Eibsee – einem der schönsten Bergseen Bayerns. Umgeben von dichten Wäldern und dem imposanten Zugspitzmassiv bot der See eine perfekte Kulisse zum Entspannen und Fotografieren. Einige nutzten die Zeit für einen Spaziergang am Ufer, andere genossen einfach die frische Bergluft und das kristallklare Wasser. Die ganz hartgesinnten unter uns wagten den Sprung ins kalte Nass.


img_6782.jpegAm Abend kehrten wir alle gemeinsam in die Lodge am Hausberg ein, wo wir mit einem klassischen Schnitzel-Essen den gelungenen Abschluss unserer Woche feierten. Dabei wurde viel gelacht, Fotos angeschaut und natürlich auch über die vielen Erlebnisse gesprochen. Besonders schön war es, diesen Moment noch einmal gemeinsam als Gruppe zu genießen.

Unsere Klassenfahrt nach Garmisch-Partenkirchen war weit mehr als nur ein Ausflug – sie war eine Mischung aus Naturerlebnis, Kultur, Sport und Gemeinschaft.

Wir haben nicht nur viel gesehen und gelernt, sondern sind auch als Klassen zusammengewachsen und haben Erfahrungen gemacht, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ob beim Wandern durch die Partnachklamm, beim Staunen vor Neuschwanstein oder beim gemütlichen Beisammensein in der Jugendherberge – diese Fahrt war für uns alle ein echtes Erlebnis.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Rausch- Reisen aus Schortewitz, die mit viel Erfahrung, großem Engagement und hervorragender Planung zum Gelingen dieser Reise beigetragen hat. Die sichere Fahrt, die zuverlässige Organisation vor Ort und die freundliche Begleitung durch Herrn Mario Rausch waren entscheidend dafür, dass wir uns rundum wohlgefühlt haben und uns voll und ganz auf das Erlebnis konzentrieren konnten.

Ebenso möchten wir den begleitenden Eltern danken, die sich extra Urlaub genommen haben, um uns zu begleiten und zu unterstützen – ohne sie wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen.

Unterm Strich war es eine unvergessliche, lehrreiche und sehr lustige Woche – voller neuer Erfahrungen und gemeinsamer Erinnerungen!


Denis Liedke

Besuch der 9. Klassen in Buchenwald: Eine Reise in die Vergangenheit mit Blick auf die Gegenwart

Im Rahmen eines Schulprojektes unternahmen die 9. Klassen unserer Schule eine eindrucksvolle und lehrreiche Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald. Diese Reise in die Vergangenheit diente nicht nur der historischen Bildung, sondern auch der kritischen Auseinandersetzung mit der Frage, inwieweit die Geschichte auch heute noch relevant ist.

Vor der Exkursion setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Biographien von Betroffenen auseinander, die in der Onlineausstellung der Gedenkstätte Buchenwald zugänglich sind. Diese persönlichen Geschichten vermittelten einen tiefen Einblick in das Leid und die Schicksale der Menschen, die im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert waren. Die Beschäftigung mit diesen Biographien half den Schülerinnen und Schülern, eine emotionale Verbindung zur Geschichte herzustellen und die Bedeutung der Erinnerungskultur zu verstehen.

Ein weiterer Bestandteil der Vorbereitung war das gemeinsame Ansehen des Films "Er ist wieder da". Der Film regt zur Reflexion über die Gefahren von Populismus und Extremismus in der heutigen Zeit an und verdeutlicht, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auch in der Gegenwart von großer Bedeutung ist.

Der Besuch der Gedenkstätte selbst war für viele Schülerinnen und Schüler eine tief bewegende Erfahrung. Beim Ablaufen des Appellplatzes, dem Besuch des Krematoriums und dessen Kellers, der Genickschussanlage sowie der umfangreichen Ausstellung wurde die bedrückende Atmosphäre der historischen Stätte spürbar. Diese Orte des Grauens und der Unmenschlichkeit hinterließen einen bleibenden Eindruck und führten zu einem nachdenklichen Schweigen unter den Schülerinnen und Schülern.


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Der Tag wurde mit einem Spaziergang zu den nahegelegenen Ringgräbern, dem Glockenturm und dem Buchenwalddenkmal abgerundet. Diese Orte des Gedenkens und der Mahnung erinnerten daran, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Verantwortung ist, die wir gegenüber den Opfern und zukünftigen Generationen tragen.



Die Exkursion nach Buchenwald hat den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll vor Augen geführt, warum es wichtig ist, sich auch heute noch mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie lehrt uns, wachsam zu sein und die Werte der Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie zu verteidigen. Nur durch das Erinnern und das Lernen aus der Vergangenheit können wir eine bessere Zukunft gestalten.

 

 

Wir möchten an dieser Stelle noch unseren aufrichtigen Dank aussprechen.


Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Bürgermeister Matthias Egert, der als engagierte Privatperson den größten Teil der Finanzierung unseres Projekts übernommen hat.
Ebenso danken wir der Stadt Zörbig für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit.


(Im Namen der gesamten Projektleitung: Tamara Danielzik)

Erfolge unserer Schüler auch außerhalb des Klassenzimmers

Wir sind stolz darauf, die beeindruckenden Erfolge unserer Schüler auch außerhalb der Schule zu feiern. Unsere talentierten Sportler haben kürzlich auf nationaler Ebene herausragende Leistungen erbracht.


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Leyla Broneske, Jahrgangsstufe 7, hat sich als wahre Meisterin im Karate erwiesen und den Titel Deutsche Vizemeisterin errungen. Ihr Engagement und ihre Disziplin im Training haben sich ausgezahlt und sie zu einer der besten Karateka des Landes gemacht.

Wir gratulieren Leyla herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

 

Auch Lucienne Gaubitz, Jahrgangsstufe 9, hat mit ihrer beeindruckenden Leistung im Bogenschießen auf sich aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit ihrer Staffel erreichte sie den dritten Platz bei den deutschen Meisterschaften. Diese Platzierung ist ein Beweis für ihr Können und ihre Teamfähigkeit. Herzlichen Glückwunsch an Lucienne und ihr Team!


whatsapp_bild_2025_04_02_um_12.58.33_e6665da9.jpgwhatsapp_bild_2025_04_01_um_08.05.44_79dd05a8.jpgBesonders hervorzuheben ist auch Felice Eichelberg, Jahrgangsstufe 9, die im Sportschießen (KK) zur Landesmeisterin gekürt wurde. Ihre herausragende Präzision und ihr unermüdlicher Einsatz haben sie an die Spitze des Wettbewerbs gebracht. Wir gratulieren Felice herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg und sind gespannt auf ihre zukünftigen Leistungen.

 

Diese Erfolge zeigen, dass unsere Schüler nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch auf sportlicher Ebene Außergewöhnliches leisten. Wir freuen uns darauf, ihre zukünftigen Erfolge zu verfolgen. Weiter so!


Tamara Danielzik

Theaterworkshop in Bad Schmiedeberg

Die Theaterschüler nutzen die Winterferien für einen Workshop in Bad Schmiedeberg und drehten dort einen kleinen Film über ihre AG.



Gourmet-AG

 

whatsapp_bild_2025_02_13_um_14.09.36_9fc5a708.jpgIn unserer Schule hat die Koch-AG einen festen Platz im Herzen der Schulgemeinschaft gefunden. Geleitet von unserem Schulsozialarbeiter Norbert Bartsch, bietet die AG eine wunderbare Gelegenheit, die Freude am Kochen und Genießen zu entdecken.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zubereitung vegetarischer Gerichte. Diese Ausrichtung ermöglicht es den Teilnehmenden, die Vielfalt und Kreativität der fleischlosen Küche kennenzulernen. Dabei entstehen nicht nur köstliche und gesunde Mahlzeiten, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltige Ernährung, wie hier bei der Zubereitung von Halloumiburgern mit Gemüse und Kräutern.
Die Koch-AG ist mehr als nur ein Ort zum Kochen. Sie ist ein Raum, in dem Schüler wertvolle gemeinsame Zeit verbringen, Teamarbeit erleben und neue Freundschaften knüpfen können.


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Wintersportwoche in Österreich

„... Und i woas ganz genau, i bin a Winterkind – I geh voi ab immer wenn da Winter kimmt!"


Die Wintersportwoche in Österreich ist für viele Schülerinnen und Schüler ein absolutes Highlight im Schuljahr. Seit über 10 Jahren bietet unsere Schule ein Skilager an, das in diesem Jahr im wunderschönen Skigebiet Glungezer, in der Nähe der Alpenhauptstadt Innsbruck, stattfand. Dieses Skigebiet ist optimal und schneesicher und bietet eine Vielzahl von Pisten – von großzügigen, leicht abfallenden einfachen Pisten bis hin zur herausfordernden schwarzen steilen Wand.


Wir sind stolz darauf, eine von wenigen Sekundarschulen im Landkreis zu sein, die Wintersport im Unterrichtsplan integriert hat. Dabei bieten wir sogar das Snowboarden an und greifen auf die Kompetenz von zwei ausgebildeten Snowboard- und Skilehrern zurück. Die Wintersportwoche richtet sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse und bietet seit zwei Jahren Ski- und Snowboardkurse für Anfänger bis Fortgeschrittene an.


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In diesem Jahr fand die Kooperationsfahrt von drei Schulen – dem Ludwigsgymnasium Köthen, der Sekundarschule Gröbzig und der Sekundarschule Zörbig – statt. Die Fahrt ging von Sonntag, den 05. Januar 2025, bis Samstag, den 11. Januar 2025. Insgesamt starteten wir mit 32 Jugendlichen unserer Schule, die alle die Lust auf Sport im Schnee hatten.

Leider meinte es der Wettergott in diesem Jahr nicht so gut mit uns. Starker Wind bis hin zu Orkan machten es uns unmöglich, am Montagmittag mit dem ersten Ausbildungstag fortzufahren. Doch die Schüler schlugen sich tapfer. Besonders die Anfänger übten in einem Umlaufparkours die Grundfertigkeiten des Gleiten und Bremsens, bis sie schließlich ihre ersten Pflugkurven fuhren. Für die Fortgeschrittenen stand vorwiegend das Carven sowie das geländeangepasste Fahren mit Kurzschwüngen im Steilhang auf der Agenda. Trotz des ein oder anderen Sturzes machten die Anfänger schnell Fortschritte und zeigten großen Ehrgeiz.


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Ein weiteres Highlight der Woche war sicherlich der Gipfelsturm auf das Gipfelkreuz am Glungezer, das sich auf über 2000 Meter Höhe befindet. Die Aussicht war atemberaubend und der Stolz, den Gipfel erreicht zu haben, war für alle Teilnehmer unvergesslich.


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An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die Organisation und hervorragende Umsetzung bei unserem langjährigen Partner für Schülerreisen „Rausch - Reisen" aus Schortewitz bedanken!

Für viele Schülerinnen und Schüler stand fest: Im nächsten Winter sind sie wieder mit dabei! Die Begeisterung für den Wintersport und die Gemeinschaft, die während dieser Woche entstanden ist, werden noch lange in Erinnerung bleiben.


Denis Liedke

Waldlagertage der 9. Klassen aus der Sekundarschule Zörbig im Jugendwaldheim Drei Annen

„Alle Jahre wieder“ ist nicht nur die erste Zeile eines alten Weihnachtsliedes, sondern auch die Tatsache, dass die 9. Klassen der Sekundarschule Zörbig jedes Jahr in das Waldlager fahren. In diesen Tagen beschäftigen sich die Schüler mit praktischen Tätigkeiten in der Waldpflege. Sie lernten auch den Beruf des Forstwirts und Waldarbeiters kennen.

Per Bus / Bahn ging es nach Drei Annen in das Jugendwalheim, welches zum Landesforst Sachsen-Anhalt gehört. Nachdem die Zimmer bezogen wurden, gab es eine geführte Waldwanderung mit dem Leiter des Jugendwaldheims.

Um den Wald im Oberharz ist es schlecht bestellt. Der Klimawandel und der Fichtenborkenkäfer haben den Wald sehr stark beschädigt.

Diese Tatsache und das Erleben des Waldes in Drei Annen und Umgebung beschäftigte die Schüler und auch den Schulsozialarbeiter, der jedes Jahr eine Klasse begleitet, schon länger. Und so fiel der Entschluss, als Schule ein Projekt zu starten. Die Waldlagertage sollen sinnvoll genutzt werden und so beschlossen Schulleitung  

img_20241127_wa0014.jpgund die Schulsozialarbeit die Beteiligung an der Wiederaufforstung des Waldes.

Auch wenn die Flächen klein sind, die vierzig Schüler bepflanzen können, so ist es doch eine konkrete und greifbare Sache, diese Arbeit zu tun.

In den nächsten 20 Jahren können ehemalige Schüler

 sehen, was sie geleistet haben. Um dieses ehrgeizige Projekt umzusetzen, bedarf es finanzieller Mittel, die eine Schule so nicht hat. An dieser Stelle machte sich der Schulsozialarbeiter auf den Weg, suchte und fand Sponsoren für die Pflanzen. Die Spendeneinnahmen der Weihnachtsrevue 2023 unterstützten das erste Pflanzprojekt im April 2024 (300 Bäume). Das zweite Pflanzprojekt sollte größer ausfallen und auch hier halfen die Spenden der Weihnachtsrevue 2024 und gefundene Sponsoren. Kleine Beträge von Einzelhändlern der Stadt Zörbig, das Unternehmen Rausch Reisen Omnibustouristik GmbH, eine private Spende und die Firma VERBIO ermöglichten den Kauf von 600 Bäumen.

Diese fanden den Weg in den Harz und wurden im November 2024 von zwei 9. Klassen „in die Fläche gebracht“, so der Fachausdruck in der Forstwirtschaft. Die Schüler lernten das Pflanzen mit der Pflanzhacke und konnten auch die mechanisierte Pflanzung von Jungbäumen beobachten. Die Baumschule Stackelitz unterstützte wohlwollend diese Aktion zum zweiten Mal.

So bepflanzten die Schüler der Sekundarschule

img_20241125_wa0053.jpgZörbig bis jetzt 3ha Fläche mit Jungbäumen.

Vielleicht finden sich noch andere Betriebe, denen unsere Natur nicht egal ist und die etwas gegen den Klimawandel tun wollen und unterstützen auch das nächste Projekt der kommenden 9. Klassen im Schuljahr 2025/26.

Denn „Alle guten Dinge sind drei“, denken wir nur an die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Übrigens: die einzelnen Klassen konnten, außer Waldarbeit, auch viel Freizeit verbringen. So stand ein Besuch der Schwimmhalle, Schlittschuh laufen und eine Brockenwanderung auf dem Programm. Das ein oder andere Schaubergwerk wurde besichtigt. Der Stadtbummel in Wernigerode und der Besuch der Harzer Glasmanufaktur rundeten das Programm ab. Die Schulleitung, die begleitenden Lehrkräfte des Waldlagers und der Schulsozialarbeiter bedanken sich bei allen Unterstützern, für diese sinnvolle und andere Art von Unterricht.


N. Bartsch, Schulsozialarbeiter

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